Grimme für alle
Genau ein Dutzend Grimme-Preise werden in Marl verteilt und ein Preis ist schon jetzt sicher: Die große Sonntagabend-Unterhaltung „Tatort“ bekommt eine besondere Ehrung. Im Bild das beliebte Tatortduo aus Münster, Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, l.) und Hauptkommissar Frank Thiele (Axel Prahl).
Marl. Zum ersten Mal kommt ein Bundespräsident zur Preisverleihung und zum ersten Mal gibt es eine „doppelte“ Preisverleihung. Die 50. Verleihung des Grimme-Preises am 4. April soll ein ganz großes Fest waren. Mit ganz viel Kultur.
„Der Grimme-Preis strahlt als hellster Stern am kulturellen Firmament unserer Stadt, an dem noch weitere Sterne funkeln, auf die wir anlässlich des Grimme-Preis-Jubiläums mehr Aufmerksamkeit lenken möchten“, sagte Marls Bürgermeister Werner Arndt.
Die Veranstaltungsreihe „Marl: Die Stadt und ihr Preis“ verdeutlicht die große Bandbreite der Medien-, Bildungs- und Kulturangebote in Marl.
Den Auftakt macht die Ausstellung „Die Stadt und ihr Publikumspreis“, in der die Marler Gruppe fotographische Einblicke in ihre Arbeit als Publikumsjury gibt (im insel-Forum, Einkaufszentrum Marler Stern). Unter dem Titel „Grimme für alle“ präsentieren das Grimme-Institut und die insel-VHS die mit dem Grimme-Preis 2014 ausgezeichneten Filmproduktionen (Marler Stern). Die insel-VHS zeigt den Film „Jährliche Ermahnung“, den Heinrich Breloer zum 25. Jubiläum des Grimme-Preises drehte (21. März, 18 Uhr, großer insel-Saal).
Das Skulpturenmuseum Glaskasten bereitet eine Ausstellung des weltweit ausstellenden Künstlers Günther Uecker vor. Für die im Zusammenhang mit dem Grimme-Preis gezeigte Ausstellung wird der Künstler aus seiner Sammlung etwa zehn Fernseh-Objekte zur Verfügung stellen.
Auf einem Symposium diskutieren Experten über die „Integration von Medien, Bildung und Kultur“ (28. März) Das Programm wird abgerundet mit Konzerten der städtischen Musikschule, Lesungen in der Stadtbibliothek und im Marler Stern sowie einem „Tag der Baukultur“.
Die Preis-Verleihung können in diesem Jahr doppelt so viele Besucher erleben wie bisher. Neben 800 Theater-Plätzen gibt es weitere 800 Plätze in der Rundsporthalle, die dafür festlich gestaltet wird. „Trotzdem werden wir nicht alle Kartenwünsche erfüllen können“, bedauert der Chef des Grimme-Preises Dr. Ulrich Spies.
Die Preisträger werden am 19. März bekanntgegeben – in Düsseldorf. Derweil steht ein Gewinner schon fest: Die ARD Tatort-Reihe (siehe auch).
Einen Überblick über die Veranstaltungsreihe „50 Jahre Grimme-Preis: Die Stadt und ihr Preis“ bietet ein Faltblatt, das im Stadtinformationsbüro i-Punkt, im Rathaus und in zahlreichen Einrichtungen kostenlos erhältlich ist. Tagesaktuelle Informationen gibt es im Internet unter www.marl.de/50jgp.
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