Marl überwacht Schulhof nun mit Radar
Technik soll mehr Schutz vor Randale bieten

Bild: Bürgermeister Thomas Terhorst (2. v. l.) übergab jetzt gemeinsam mit Ordnungsdezernent Thomas Richter (2. v. r.), Ordnungsamtsleiter Maik Luczak (r.) und Daniel Steege vom Amt für Gebäudemanagement die erste Hinweistafel zur kommenden Radarüberwachung an ASGSG-Schulleiterin Dorothée Schlüter. Foto: Stadt Marl
Marl. Die Radarüberwachung am Schulhof des Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasiums (ASGSG) ist in Betrieb. Darauf weisen zukünftig mehrere Schilder auf dem Schulhof hin.
„Ziel der Radar-Überwachung ist es vor allem, das Schulgelände wirksamer zu schützen, darüber hinaus aber auch die Streifentätigkeiten des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOM) und Sicherheitsdienstes am ASGSG effizienter zu gestalten und im Idealfall einen Abschreckungseffekt zu erzielen. Dabei soll auch die jetzt installierte und gut sichtbare Beschilderung helfen“, erläutert Bürgermeister Terhorst.
Meldung an die KOM-Leitstelle
Da die Radartechnologie, im Gegensatz zu Kameras ausschließlich Bewegungs- und keine Bilddaten registriert, sind die erhobenen Daten datenschutzkonform. Die Messelemente sind auf dem ASGSG-Schulhof an mehreren Standorten angebracht und erfassen Bewegungen in einem etwa 60 Meter-Radius. So soll der KOM Hinweise erhalten, ob sich Personen unberechtigterweise auf dem Schulhof aufhalten. „Im Bedarfsfall können wir in Zukunft schneller und effizienter reagieren“, sagt Thomas Richter.
Halten sich Personen nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Schulhof auf, geht eine Meldung an die Leitstelle des KOM bzw. den beauftragten Sicherheitsdienst, der dann vor Ort nach dem Rechten sieht. Parallel wird in den kommenden Wochen eine Lautsprecherdurchsage geschaltet, die einen Hinweis auf den nicht erlaubten Aufenthalt gibt. Auch hierdurch erhofft sich die Verwaltung bereits einen positiven Effekt.
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