Wilde Verfolgungsfahrt der Polizei

Gestohlenes Fahrzeug sollte in Buer kontrolliert werden – Flucht endet in Marl

Bild: Für die beiden Flüchtenden gab es am Ende Handschellen. Sie wurden abgeführt. Fotos: Bludau

Region/Marl. Ein Mann ohne Führerschein liefert sich von Gelsenkirchen aus eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, die nach 30 Minuten im Graben endete. Am Samstagabend wollte die Polizei einen Pkw auf der Vinckestraße in Gelsenkirchen-Buer anhalten und kontrollieren. Grund waren die Kennzeichen, die als gestohlen zur Fahndung ausgeschrieben waren. Doch der 49-jährige Fahrer ignorierte die Signale der Beamten und fuhr auf die Autobahn 52 Richtung Dorsten auf. Es kam zu einer Verfolgungsfahrt, die über Gelsenkirchener und Marler Straßen führte. Verletzt wurde dabei niemand.

Bild: Der Seat landete nach seiner irren Flucht im Straßengraben.

Auch nach Einschalten von Blaulicht und Martinshorn stoppte der 49-Jährige nicht, sondern flüchtete teilweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Das Fahrzeug – ein Seat – wurde kurzzeitig mit einem Streifenwagen blockiert, der Flüchtende rammte aber den Wagen der Polizei und setzte die Flucht fort. Trotz Unterstützung der Polizei aus Recklinghausen dauerte die Verfolgungsfahrt fast eine halbe Stunde.

Letztendlich verunfallte der Seat auf dem Stadtgebiet Marl. Der 49-jährige Deutsche flüchtete daraufhin weiter zu Fuß, konnte jedoch nach kurzer Zeit von den Beamten gestellt werden. Im Pkw befand sich zudem ein 22-jähriger Deutscher aus Gelsenkirchen. Beide Personen blieben unverletzt.

Das Fahrzeug war nicht zugelassen, die Kennzeichen gestohlen. Der Fahrzeugführer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis und befand sich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln bzw. Medikamenten und Alkohol.

Sunday, 17. May 2026, 12:40 • Verfasst in Vest

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