Jeder Fuchs zählt
Nach „Mäuseplage“ in Waltroper Schule: Tierrechtsorganisation kritisiert Fuchsjagd
Waltrop. Nach Klagen über Mäusebefall in der Schule Oberwiese war das Schulgebäude geschlossen worden. Die „Mäuseplage“ nimmt die Tierrechtsorganisation PETA zum Anlass, einen Stopp der Fuchsjagd im Kreis Recklinghausen zu fordern.
PETA hat sowohl die Kreisjagdbehörde Recklinghausen als auch die Kreisjägerschaft Recklinghausen aufgefordert, gemeinsam ein Ende der Fuchsjagd zu beschließen. Untersuchungen zufolge würde sich jeder Fuchs von rund 3.000 bis 5.000 Mäusen pro Jahr ernähren. PETA: „Hobbyjäger verfolgen die Tiere meist gnadenlos, weil sie diese als Konkurrenten betrachten. Allein in Nordrhein-Westfalen haben Jäger im Jagdjahr 2024/2025 rund 50.000 Füchse getötet.“
Aus ökologischer und ethischer Sicht sei es untragbar, die „sinnfreie Freizeitjagd“ auf Füchse aufrechtzuerhalten. „Angesichts des hohen Jagddrucks auf Füchse insbesondere im Kreis Recklinghausen ist es kein Wunder, dass sich die Mäusepopulation stark vermehren konnte“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Die Schule liegt umgeben von Waldgebieten und Feldern, dort sollte die Fuchsjagd zuerst ausgesetzt werden.“
Keine Kommentare
Leave a comment
Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar zu hinterlassen.
