Große Inszenierungen in Marl
Bürgermeister und Intendant stellen das Programm der Ruhrfestspiele vor

Bild: Freuen sich auf die zahlreichen Inszenierungen der Ruhrfestspiele im Marler Theater: (v. l. n.r.) Theaterleiter Cornelius Demming, Intendant Olaf Kröck, Andreas Steinberg (Leiter des Amtes für Kultur und Weiterbildung) und Bürgermeister Thomas Terhorst.
Marl. Der große Saal des Ruhrfestspielhauses in Recklinghausen wird aktuell umgebaut. Und so avanciert das Theater Marl zum ersten Mal zur größten Spielstätte des Festivals. „Dass die Ruhrfestspiele bei uns ihr Zentrum finden, empfinden wir als besondere Wertschätzung. Das wird ein spannender Moment für unsere Stadt“, so Marls Bürgermeister Thomas Terhorst.
Gemeinsam mit Intendant Olaf Kröck präsentierte Thomas Terhorst jetzt das Programm, das in diesem Jahr unter dem Thema „Erschrecken und Erstaunen“ steht. 19 Aufführungen wird es im Mai und Juni in Marl geben – von Schauspiel und Tanz über Literatur bis hin zu Kabarett.
Uraufführung von „Polaris“
Auf das Marler Theater kommt jedoch keine Unbekannte zu. Denn seit Jahren werden auf der Hauptbühne regelmäßig große Inszenierungen der Ruhrfestspiele gezeigt. Mit „K.“ nach Kafka dürfen sich die Besucherinnen und Besucher dabei auch auf größte Produktion des Jahres freuen, bei der 80 Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne zu sehen sein werden.
Etwas ganz Besonderes dürfte dabei die Uraufführung von „Polaris“ sein. Das Stück entstammt einer Reise in die Antarktis, bei der ein realer Kriminalfall als Basis dient. Als eine der tollsten Theaterarbeiten, die er in den letzten zehn Jahren gesehen hat, beschreibt Kröck das Stück „All right. Good night.“ Es geht darin um die Demenzerkrankung eines Vaters und verbindet dieses Schicksal mit dem Verschwinden des Flugs MH 370. Auf Text wird gänzlich verzichtet. Die Aufführung lebt allein von Projektionen und Musik.
Alle Marler Stücke in der Übersicht:
8. bis 11. Mai: „Hard Times“ nach Charles Dickens
16. bis 18. Mai: „Polaris“
22. und 23. Mai: „All right. Good night.“
24. Mai: Lesung „Bin nebenan. Monologe für zuhause“ mit Bjarne Mädel u.a.
28. bis 30. Mai: Tanzkunst „Sugar Rush“
2. und 3. Juni: Lesung „Kästners Berlin“ mit Katharina Thalbach
4. Juni: Kabarett mit Katrin Bauerfeind – „Halftime Show – Jetzt oder nie“
6. Juni: Kabarett mit Wladimir Kaminer
7. Juni: Kabarett mit Christian Ehring – „Versöhnung“
9. bis 12. Juni: „K.“ – eine vielschichtige Revue, bei der Regisseur Barrie Kosky Kafka mit jüdischem Kabarett verbindet.
Karten (natürlich auch für die anderen Veranstaltungen) gibt es im i-Punkt oder unter www.ruhrfestspiele-webshop.comfortticket.de
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