Marl plant Stadtentwicklungsgesellschaft

Stadt: Entwicklung Marls aktiver steuern und eigene Chancen konsequenter nutzen

Marl. Der Rat der Stadt Marl hat die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft beschlossen. Die Fraktionen von CDU, SUM und FDP/Kritische Bürger Marl haben den Antrag mit breiter Mehrheit unterstützt. Marl sucht nun einen strategischen Partner und plant die Einbindung der Gesellschaft in die Verwaltung. Das Modell könnte der Stadt angesichts der angespannten Haushaltslage helfen.

Die antragstellenden Fraktionen sehen in der Stadtentwicklungsgesellschaft ein wichtiges Instrument für Marls Zukunft. Sie fordern, dass die Stadt ihre Rolle in der Stadtentwicklung aktiv wahrnimmt. Eine Stadtentwicklungsgesellschaft könne dabei helfen, eigene Impulse zu setzen, Wohnraum zu schaffen und unerwünschte Entwicklungen frühzeitig zu verhindern.

Bürgermeister: „Richtig und wichtig.“

„Die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft ist richtig und wichtig. Wir wollen in Zukunft nicht nur begleiten, sondern selbst gestalten und eigene Flächen entwickeln“, sagt Bürgermeister Thomas Terhorst. Die Stadt prüft nun, wie erste Ansätze auf städtischen Flächen, wie dem Gerhard-Jüttner-Stadion in Drewer oder dem Grimme-Quartier in der Stadtmitte, vorangebracht werden können.

Mit dem Ratsbeschluss ist die politische Grundlage für die Stadtentwicklungsgesellschaft geschaffen. Nun wird die organisatorische und rechtliche Ausgestaltung konkretisiert und ihre strategische Verankerung innerhalb der städtischen Strukturen vorbereitet. Der Antrag betont, dass dabei die Schnittstellen zur Stadtverwaltung und zu bestehenden Beteiligungen, insbesondere zur Neuma, dargestellt werden sollen, um Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergien zu nutzen.

Wednesday, 1. April 2026, 13:10 • Verfasst in Marl

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