Bahnunfall: Suche nach Person im Gleisbett
Dorsten. Ein Lokführer bemerkte am späten Dienstagabend nach einem Aufprall am Triebwagen Blut am Zug und alarmierte Einsatzkräfte. Nach einer Suche – auch mithilfe einer Drohne – wurde ein totes Reh gefunden, Der Vorfall, der ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan rief, hat sich am Dienstagabend gegen 22.00 Uhr auf einer Bahnstrecke in Dorsten ereignet. Ein Lokführer der Rhein-Ruhr-Bahn verspürte während der Fahrt auf der Strecke zwischen den Bahnhöfen Rhade und Deuten einen Kontakt mit seinem Triebwagen. Als er im Bahnhof Deuten nachsah, stellte er eine größere Mengen Blut im unteren Bereich des Zuges fest. Daraufhin wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst sowie ein Notfallmanager der Bahn alarmiert.
Zahlreiche Einsatzkräfte kontrollierten die gesamte Strecke. Die Suche erfolgte nicht nur zu Fuß, sondern auch aus der Luft mithilfe einer Drohne. Am Zug selbst wurden bei genauer Untersuchung Spuren von Fell festgestellt. Schließlich konnte ein totes Reh aufgefunden werden.
Große Erleichterung bei allen Beteiligten, dass es sich um keine Unfall mit einem Menschen handelte. Die Einsatzkräfte rückten somit nach rund einer Stunde nach und nach wieder ab. Für die Dauer des Einsatzes war die Bahnstrecke zwischen Dorsten und Rhade gesperrt. Zudem war auch der Bahnhof Deuten und der Straßenbereich davor für den Verkehr gesperrt worden.
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