Mühlenviertel: Startschuss für den Fernwärme-Ausbau
Bild: Symbolischer Spatenstich: Der Fernwärme-Ausbau im Mühlenviertel läuft an. Foto: Stepniak
Herten. Der Ausbau des Fernwärmenetzes im Hertener Mühlenviertel nimmt Fahrt auf: Mit einem symbolischen Spatenstich haben Hertens Bürgermeister Fred Toplak, das Projektteam der Hertener Stadtwerke um Geschäftsführer Thorsten Rattmann sowie Vertreter der beauftragten Unternehmen Bilfinger und Gebrüder Lorenz den Baubeginn offiziell eingeläutet.
Das Projekt gilt als wichtiger Baustein der Hertener Wärmewende: Ab Anfang 2027 sollen erste Teile des Mühlenviertels mit klimafreundlicher Fernwärme versorgt werden. „Die Vorbereitung des Baugrundes ist abgeschlossen, dazu rechnen wir zeitnah mit den Ergebnissen der Kampfmittelsondierung“, sagt Ludger Triffterer, Bereichsleiter Verteilnetzbetrieb bei den Hertener Stadtwerken: „Danach ist die Fläche an der Schlägel-und-Eisen-Straße bereit für den Bau der neuen Fernwärme-Übergabestation.“ Diese kann künftig mehr als 400 Immobilien im Mühlenviertel mit Wärme versorgen.
Mit der erteilten Baugenehmigung können die Rohbauarbeiten in Kürze beginnen. Ab Mitte März wird die Baustelle eingerichtet und das Fundament für die rund 20 Meter lange und 13 Meter breite Übergabestation vorbereitet. Ab Frühsommer übernehmen die Rohr- und Anlagenmechaniker das Kommando und rüsten die Station mit zentraler Pump-, Steuer- und Messtechnik aus.
Parallel dazu beginnen in den kommenden Wochen die Arbeiten am Leitungsnetz. Insgesamt werden im ersten Bauabschnitt rund 1,1 Kilometer Fernwärmeleitungen bis in den südlichen Bereich der Mühlenstraße verlegt. Zudem werden die Hausanschlüsse für jene Gebäude errichtet, deren Eigentümer sich bereits für das Beheizen mit Fernwärme entschieden haben. Insgesamt soll das Wärmenetz im Mühlenviertel in sieben Bauabschnitten bis 2030 kontinuierlich erweitert werden.
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