Wichtige Entscheidungen für die Entwicklung der Stadt
Herten. Der Rat der Stadt Herten hat in dieser Woche wichtige Entscheidungen für die Stadtentwicklung getroffen. Im Fokus standen die Planungen für neuen Einzelhandel in Herten-Langenbochum, der Neubau der Rosa-Parks-Schule, die Umgestaltung der Innenstadt und die Übertragung des Projekts „Kleinspielfeld“ an den SV Vestia Disteln.
Mehrheitlich verabschiedete der Rat die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für die Grundstücke Feldstraße 274 bis 276 genehmigt. Damit kann ein Investor dort einen Vollsortimenter bauen. Ursprünglich war nur Wohnbebauung vorgesehen. Der Flächennutzungsplan muss daher geändert werden. Der Bebauungsplan legt genau fest, was gebaut werden darf und wie das Grundstück erschlossen wird. Der Investor investiert rund 10 Millionen Euro in Herten-Langenbochum.
Der Rat hat einstimmig das Programm für den Neubau der Rosa-Parks-Schule beschlossen. Er folgt damit der Verwaltungsvorlage und beauftragt den Hertener Immobilienbetrieb (HIB) mit der Vergabe der notwendigen Verkehrs- und Immissions-Gutachten und Planungsleistungen für die Schule und eine Sporthalle. Der HIB soll außerdem einen Baubeschluss, eine Entwurfsplanung, eine Kostenberechnung und einen Zeitplan erstellen. Die Stadt Herten plant mit rund 100 Millionen Euro.
Umgestaltung der öffentlichen Plätze in der Innenstadt
Außerdem wurde die Stadtverwaltung beauftragt, die nächste Phase der Stadterneuerung für die Innenstadt vorzubereiten. Nach Ablauf der bisherigen Förderung Ende 2025 soll ein neues integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für den Antoniusplatz, den Otto-Wels-Platz und den Marktplatz erstellt werden. Mit dem ISEK soll die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm 2027 beantragt werden. Bei Bewilligung tragen Bund und Land 80 Prozent der Projektkosten, die Stadt Herten 20 Prozent. Die Maßnahmen sollen von 2027 bis 2033 umgesetzt werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 5 Millionen Euro.
Der SV Vestia Disteln darf ein Kleinspielfeld bauen. Der Hertener Stadtrat beschloss das Projekt 2019 im Sportstättenkonzept. Der Bau an der Fritz-Erler-Straße sollte 2022 beginnen, scheiterte aber an fehlenden Fördermitteln. Der Rat hob den Beschluss auf und übertrug das Projekt an den Verein. Dieser bekommt 550.000 Euro Zuschuss für den Bau an der Klaus-Bechtel-Sporthalle.
Bürgermeister Fred Toplak lobte die pragmatische Vorgehensweise der Stadtverwaltung zur Stärkung des Vereinssports. Der Standort in Herten-Disteln sei ein wichtiges Sport- und Begegnungszentrum mit Schulen, Sportanlagen und dem Backumer Tal. Das neue Spielfeld soll das Training von Kindern und Jugendlichen im Fußball und in der Leichtathletik verbessern.
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