Sitzungstrakt des Marler Rathauses droht Abrissbirne

Ein Blick auf den Aufgang zum Sitzungstrakt – Ein Archivfoto aus „besseren Zeiten“.

Marl. Der Sitzungstrakt des Rathauses in Marl, bekannt für seine markante V-förmige Faltwerk-Architektur, steht aufgrund explodierender Sanierungskosten und schwerwiegender statischer Probleme vor einem möglichen Abriss. Die Eröffnung des Rathauses wird sich so oder so voraussichtlich bis 2029 verzögern – eine weitere Kostensteigerung droht.

Die Sorge um den Erhalt des Sitzungstrakts des Marler Rathauses wächst. Es wurde bekannt, dass weitere Hohlräume in der Brückenkonstruktion entdeckt wurden, die die Standfestigkeit des Gebäudes gefährden. Bereits im Januar waren Befürchtungen laut geworden, die den möglichen Abriss des Sitzungstrakts ins Spiel brachten. Der vor Ort tätige Statiker ist mit dem Ausmaß des Problems überfordert, weshalb die Stadt einen auf Brückenstatik spezialisierten Fachmann mit Spezialgeräten zur weiteren Untersuchung beauftragt hat.

Die Hohlräume im Beton sind von außen nicht sichtbar und scheinen auf Mängel beim Bau des Sitzungstrakts vor 60 Jahren zurückzuführen zu sein.

Der Abriss des Sitzungstraktes als Option wird nun in Politik und Verwaltung lauter diskutiert.

Saturday, 28. February 2026, 13:30 • Verfasst in Marl

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