Neue Wasserstoffleitung von Emsbüren nach Dorsten
Raumverträglichkeitsprüfung abgeschlossen
Vest/Dorsten. Die Raumverträglichkeitsprüfung zum Neubau einer Wasserstoffleitung zwischen den Anbindungspunkten Emsbüren (Niedersachsen) und Dorsten für den Teilabschnitt NRW ist abgeschlossen. Die von der Thyssengas H2 GmbH und der Open Grid Europe GmbH geplante Leitung übernimmt als Bestandteil des Nord-Süd-Importkorridors den Weitertransport von Wasserstoff u. a. aus dem Importhafen Wilhelmshaven sowie dem Grenzübergangspunkt Oude Statenzijl (Niederlande) in Richtung Ruhrgebiet.
In einem gemeinsamen Verfahren haben die Regionalplanungsbehörde beim Regionalverband Ruhr (RVR) sowie bei der Bezirksregierung Münster das Vorhaben auf seine Raumverträglichkeit geprüft. Die Bezirksregierung Münster übernahm dabei die Federführung. Ergebnis des Verfahrens ist eine gutachterliche Stellungnahme mit der Empfehlung eines raumverträglichen Korridors. Sie kann ab sofort über folgenden Link abgerufen werden:
https://www.rvr.ruhr/themen/staatliche-regionalplanung/raumvertraeglichkeitspruefungen/
Die rund 100 Kilometer lange Leitung Emsbüren-Dorsten ist Bestandteil des Wasserstoff-Kernnetzes der Bundesnetzagentur. Die Genehmigung des Vorhabens, einschließlich der Festlegung des konkreten Trassenverlaufs, erfolgt im anschließenden Planfeststellungsverfahren. Die gutachterliche Stellungnahme zur Raumverträglichkeitsprüfung ist hierbei zu berücksichtigen.
Die gutachterliche Stellungnahme liegt beim Regionalverband Ruhr und bei der Bezirksregierung Münster sowie in den betroffenen Kreisen, Städten und Gemeinden für die Dauer von fünf Jahren zur öffentlichen Einsicht aus.
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