Fünf Verdächtige nach Raubüberfällen ermittelt
Recklinghausen. Gegen 19.55 Uhr am Sonntag verfolgte eine Gruppe von sieben jungen Männern, einen 17-jähriger Recklinghäuser, vom Busbahnhof in die Vorhalle des Hauptbahnhofs. Im Bereich der Unterführung zur Ludwig-Erhard-Allee drückten sie den Jugendlichen gegen eine Wand und traten und schlugen ihn.
Durch seine lauten Hilferufe ließ die Gruppe von ihm ab. Der 17-Jährige stellte daraufhin fest, dass ihm seine Kopfhörer gestohlen worden waren. Er erlitt durch den Vorfall schwere Verletzungen. Die Tatverdächtigen sollen zwischen 17 und 20 Jahre alt sein. Das Opfer konnte eine Person der Gruppe näher beschreiben.
Gut eine Stunde später, gegen 20.50 Uhr, meldete sich ein 14-jähriger Junge aus Recklinghausen bei der Polizei und berichtete, ebenfalls von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden zu sein. Vom Busbahnhof aus wurde er mitt einem Messers bedroht und in Richtung Ludwig-Erhard-Allee gedrängt. Im Bereich des Ossenbergweges zwangen ihn die Jugendlichen, seine Schuhe, Jacke und seinen Gürtel herauszugeben. Glücklicherweise blieb der Junge unverletzt.
Die Beschreibung der Täter führte die Polizei zu einer Gruppe Jugendlicher, die sich gegen 21 Uhr am Busbahnhof (Haltestelle Martinistraße) aufhielt. Als die Polizei eintraf, flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen. Gemeinsam mit der Bundespolizei konnte die Polizei fünf Personen aufhalten und kontrollieren. Ein 16-Jähriger aus Marl steht aufgrund der Täter-Beschreibungen im Verdacht, an beiden Raubtaten beteiligt zu sein. Bei ihm wurde ein Messer gefunden. Die Beamten brachten ihn zur Polizeiwache. Die Ermittlungen dauern an.
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