In Dorsten wird wieder der Besen geschwungen

Bild: Freuen sich auf die Dorstener Besentage 2026: Björn Wesler (Sag Ja zu Dorsten), Patrick Schmitz (Vereinte Volksbank) Julia Imping (Bäckerei Imping), Andreas Jung (Leiter KSD), Patricia Miske (Atlantis), Bürgermeister Tobias Stockhoff, Klaus Geertz (Dorstener Zeitung), Erwin Kerkhoff (Autohaus Wietholt), Annett Sander und Ronny Langenbusch (beide KSD). Foto: Stadt Dorsten

Dorsten. Der Kommunale Servicebetrieb Dorsten (KSD) und der Verein „Sag Ja zu Dorsten“ laden vom 16. bis 21. März zu den Dorstener Besentagen ein. Alle Dorstener Bürger, Schulen, Kindergärten, Vereine, Nachbarschaften, Familien und Einzelpersonen sind aufgerufen, sich für mehr Sauberkeit in der Stadt einzusetzen. Gesammelt wird im gesamten Stadtgebiet.

Die Besenwoche beginnt montags. Von Montag bis Freitag engagieren sich vor allem Schulen und Kindergärten, am Samstag Vereine, Familien und andere Gruppen.

Die Resonanz auf die Dorstener Besentage ist beeindruckend. Im Jahr 2025 beteiligten sich rund 3.600 Menschen – so viele wie noch nie. Sie verteilten sich auf etwa 40 Kindertagesstätten, 30 Schulen und rund 80 Vereine, Organisationen, Familien und Einzelpersonen. Insgesamt sammelten sie rund 15 Tonnen Abfall im gesamten Stadtgebiet.

Besenparty zum Dank

„Das große Engagement zeigt, wie sehr sich die Dorstener mit ihrer Stadt identifizieren“, sagt Andreas Jung, Leiter des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten. „Die Besentage sind mehr als nur eine Sammelaktion – sie sind gelebter Zusammenhalt.“

Als Dankeschön für den Einsatz findet am Samstag, 21. März, zum 18. Mal die Besenparty statt – wieder mit dem Verein „Sag Ja zu Dorsten“. Die Feier ist nur für alle, die bei den Besentagen mitgemacht haben. Letztes Jahr waren rund 200 Sammler dabei.

Die Besenparty startet um 13 Uhr mit Live-Musik, DJ und Kinderprogramm mit Clownfrau Fridolina Strubbelich. Bürgermeister Tobias Stockhoff begrüßt alle, bedankt sich bei den Sponsoren und verkündet den Gewinner des Sponsorenpreises. Es gibt weitere Live-Musik und am Nachmittag die Tombola mit den Hauptgewinnen.

Annett Sander, Abfallberaterin beim Kommunalen Servicebetrieb Dorsten und Nachfolgerin von Ursula Eickmeier, freut sich über das große Engagement in der Stadt. Sie erinnert sich an die Anfänge der Besentage vor rund 20 Jahren: „Damals gab es noch keine Besenparty mit 200 Teilnehmern. Ein Mitarbeiter brachte den Helfern persönlich Frikadellen.“

Die hohe Beteiligung – insbesondere von Kindern und Jugendlichen – führt Tobias Stockhoff auch auf eine gewachsene Naturschutzbildung und ökologische Verantwortung zurück: „Viele Kinder erleben die Besentage heute ganz selbstverständlich in der Kita, in der Schule oder gemeinsam mit ihren Eltern. Dieses frühe Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz ist ein wichtiger Baustein für eine lebenswerte Stadt.“

Saturday, 7. February 2026, 9:55 • Verfasst in Dorsten

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