Zeche Schlägel & Eisen wird ein Ort für die Bevölkerung

Bild: Symbolische Schlüsselübergabe des Denkmalensembles Zeche Schlägel & Eisen Schacht 3/4 in Herten mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur und Andreas Weidner, Geschäftsführer Weidner Wassertechnik GmbH und neuer Eigentümer. Foto: Industriedenkmalstiftung

Herten. Meilenstein für die Zeche Schlägel & Eisen in Herten: Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur hat das Denkmalensemble mit dem Fördergerüst Schacht 3 (1896), dem zugehörigen Maschinenhaus, dem Fördergerüst Schacht 4 (1984/85) sowie zwei Grubenlüftern in neue Hände gegeben. Neuer Eigentümer ist der Unternehmer Andreas Weidner, der seit vielen Jahren auf dem Zechengelände tätig ist und dort unter anderem die Eventlocation „Schwarzkaue“ betreibt. Der neue Eigentümer soll Ideen und Perspektiven für den Standort entwickeln.

Ziel ist es, die Zeche für die Hertener Bevölkerung wie auch für den Tourismus weiter zu öffnen: Der direkt an der Radtrasse „Allee des Wandels“ gelegene Standort soll künftig noch stärker als Ort zum Verweilen, Einkehren und Erleben wahrgenommen werden. Geplant sind u. a. Angebote für Radfahrerinnen und Radfahrer, Aufenthalts- und Gastronomiemöglichkeiten, die Weiterführung der regelmäßigen Öffnung des sogenannten „Weißen Riesen“ mit einem Ausblick aus 64 Metern Höhe über das Umland sowie einige Stellplätze für Wohnmobile. Ein Biergarten soll in den Sommermonaten als verlässlicher Rastplatz dienen.

Seit der Übernahme des Fördergerüsts Schacht 3 und des Maschinenhauses im Jahr 1995 war die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur mit der Aufgabe betraut, die Substanz des Denkmalensembles zu bewahren, zu sanieren und es als identitätsstiftenden Ort für die Region zu erhalten.

Sunday, 18. January 2026, 12:00 • Verfasst in Herten

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