Ein Film, der Recklinghausen ins Herz trifft
Bild: Zur Preview im Cineworld hatte der WDR am Dienstagabend vor allem Menschen eingeladen, die im Film von Tanja Reinhard der Stadt Recklinghausen ein Gesicht geben. Foto: Stadt RE
Recklinghausen. Große Gefühle, ehrliche Geschichten und ein starkes Bild einer Stadt im Wandel: Das WDR-Porträt „Recklinghausen – Stadt der Möglichmacher“ zeigt die Transformation von der Bergbaustadt zu einem modernen Ort. Der Film, der am 16. Januar ausgestrahlt wird, porträtiert Menschen mit Ideen und dem Willen, diese umzusetzen.
Die Ausstrahlung erfolgt am Freitag um 20.15 Uhr im WDR-Fernsehen. Doch bereits am Dienstagabend lud der WDR zu einer Preview ins Cineworld. Mit dabei waren Autorin Tanja Reinhard, Moderator Christian Terhoeven und vor allem jene Menschen, die dem Film sein Gesicht, seine Stimme und seine Seele geben.
Der Film erzählt überzeugend die Transformation Recklinghausens von der Bergbaustadt zu einem modernen, lebenswerten Ort mit Charakter und Zukunft. „Das ist wirklich allerbeste Werbung für Recklinghausen“, sagte Schauspieler Martin Brambach, der seine Wahlheimat vor der Kamera gewohnt authentisch, nahbar und mit viel Sympathie porträtiert. Auch der ehemalige Bürgermeister Christoph Tesche zeigte sich begeistert: „Ich war sehr gespannt, was daraus gemacht wird und bin mit dem Resultat hochzufrieden. Der Film zeigt, dass sich Recklinghausen vor keiner anderen Stadt verstecken muss und gute Perspektiven hat.“
„Trüffelwerk“ sorgt überregional für Aufsehen
„Heimatflimmern“ zeigt, was Recklinghausen im Kern ausmacht: Möglichmacher. Menschen, die nicht lange reden, sondern anpacken. Passend beginnt der Film mit einer Geschichte, die tief im kollektiven Gedächtnis der Stadt verankert ist: den Ruhrfestspielen. Unter dem legendären Motto „Kunst für Kohle – Kohle für Kunst“ entstand 1946 aus Solidarität und Mut ein Kulturereignis von internationalem Rang. Bewegend erzählt Friedhelm Steckel aus Suderwich davon – sein Großvater war einer der Bergleute, die den Hamburger Theaterleuten im bitterkalten Nachkriegswinter mit Kohle halfen und dabei die Kontrollen der Alliierten umgingen.
Der rote Faden des Films „Recklinghausen – Stadt der Möglichmacher“ sind Menschen mit Ideen – und dem Willen, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Johan Prinz etwa, der von Recklinghausen aus mit buchbaren Tonstudios ein bundesweites Netzwerk aufgebaut hat. Sarah Küper, die mit ihrer Edelpilzzucht „Trüffelwerk“ längst überregional für Aufsehen sorgt. Sarah Landis, die mit ihrem Bistro französisches Lebensgefühl in die Altstadt bringt. Oder Henning Prinz, der an die Anfänge von „Recklinghausen leuchtet“ erinnert – heute ein fest etabliertes Event mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Der Beitrag ist neben der Ausstrahlung am Freitag auch am Sonntag, 18. Januar, ab 10.30 Uhr im WDR-Fernsehen zu sehen und bereits jetzt in der ARD-Mediathek abrufbar.
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