Besuch der Schornsteinfeger
Bild: Bürgermeister Tobias Stockhoff (2.v.r.) hat auch zu Beginn dieses Jahres Schornsteinfeger im Rathaus empfangen.
Dorsten. Der Besuch der Dorstener Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger zum Jahresbeginn im Rathaus ist Tradition. Auch 2026 sind wieder zahlreiche „Glücksbringer“ der Einladung von Bürgermeister Tobias Stockhoff zum Neujahrstreffen ins Rathaus gefolgt – diesmal waren eine Schornsteinfegerin und neun Schornsteinfeger in ihrer traditionellen schwarzen Berufskleidung dabei.
Neben vielen guten Wünschen für das neue Jahr gab es wie gewohnt eine ausführliche Gesprächsrunde. Mehr als eine Stunde lang haben sich Bürgermeister und Handwerksvertreter über Themen rund um das Schornsteinfegerhandwerk, Energie, Sicherheit und aktuelle Herausforderungen ausgetauscht.
Die kommunale Wärmeplanung war ebenfalls Thema. Bürgermeister Tobias Stockhoff betonte, dass Dorsten als große Flächenstadt mit elf teils weit auseinanderliegenden Stadtteilen eine differenzierte Planung benötigt. Da es kein flächendeckendes Fernwärmenetz gibt, seien individuelle Lösungen nötig. Die Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz arbeitet hierzu mit WINDOR an den fachlichen Grundlagen.
Im Gespräch ging es auch um aktuelle Energiefragen, unter anderem vor dem Hintergrund des Stromausfalls in Berlin. Dabei wurden Unterschiede zwischen Metropole und Flächenstadt sowie die Bedeutung von Vorsorge, Sicherheit und gutem Zusammenwirken verschiedener Akteure hervorgehoben.
Tobias Stockhoff bedankte sich bei den Schornsteinfegern für ihre Arbeit und Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, Feuerwehr, Ordnungs- und Bauordnungsamt. Er freue sich über ihren traditionellen Besuch und hoffe auf viel Glück für 2026, ein Jahr mit großen Aufgaben für die Stadt. Angesichts der angespannten Haushaltslage bat der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern um „ganz besonders viel Glück für Dorsten“.
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