Ministerpräsident hält Neujahrsansprache in Dorsten

Bild: Ministerpräsident Hendrik Wüst mit dem Leitungsteam der Haldenwangschule, Norah Winkels und Thomas Spliethoff. Foto: Marcel Kusch

Dorsten/Region. Ministerpräsident Hendrik Wüst hält seine Neujahrsansprache am 1. Januar 2026 um 19.55 Uhr im WDR-Fernsehen. Aufgezeichnet wurde sie am Montag in der Haldenwang-Schule in Dorsten. Als Hintergrund diente das kleine Therapie- und Lehrschwimmbecken der Förderschule, dessen Sanierung eines der ersten Projekte aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur sein wird. Wüst betont in seiner Ansprache die Chancen des Förderprogramms für Städte und Gemeinden in NRW.

Das Schulgebäude wurde in zweieinhalb Jahren renoviert. Die Schüler waren währenddessen im Schulzentrum Marler Straße. Nach den Weihnachtsferien ziehen die meisten im Januar zurück.

Die seit Jahren notwendige Sanierung des Lehrschwimmbeckens konnte allerdings nie finanziert werden. Das wird nun möglich aus den Mitteln des NRW-Plans. Der Rat der Stadt hat in der letzten Sitzung des Jahres bereits einstimmig die Weichen dafür gestellt und die Verwaltung beauftragt, die Sanierung zu planen. Umgesetzt werden soll sie in den Jahren 2026 / 2027. Die Baukosten werden auf rund drei Millionen Euro geschätzt.

Vergnüglicher Sprung ins Bällebad

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Haldenwangschule in Dorsten zeigt, worum es im neuen Jahr geht: Erneuerung und Zusammenhalt. Das Becken ist sanierungsbedürftig, deshalb ist Schwimmunterricht derzeit nicht möglich. Jetzt wird es saniert, damit die Schüler wieder schwimmen lernen können. Der Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur macht das möglich. Wir investieren in den nächsten zwölf Jahren rund 60 Milliarden Euro in Kitas, Schulen, Universitäten, Straßen, Brücken, Krankenhäuser und Sportanlagen. Das ist das größte Investitionsprogramm in der Geschichte unseres Landes.“

Bei seinem Besuch in Dorsten nahm sich Wüst nach der Aufzeichnung der Ansprache noch Zeit für einen Rundgang durch die Förderschule. Dabei war er unter anderem mit dem parlamentarischen Staatssekretär und Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen, Halterns Bürgermeister Andreas Stegemann, Infrador-Geschäftsführer und Stadtbaurat Holger Lohse sowie Kinderbürgermeister Vincent Becker unterwegs. Das Schulleitungsteam Norah Winkels und Thomas Spliethoff zeigte Wüst die Räume und ihre Nutzungsmöglichkeiten, inklusive eines vergnüglichen Sprungs ins Bällebad.

Bürgermeister Tobias Stockhoff bedankte sich bei Wüst für seinen Besuch. Er lobte die schnelle Verteilung der Bundesmittel durch die Landesregierung, die den Städten Investitionen in die Infrastruktur ermöglicht. Der Rundgang habe gezeigt, wie wichtig es sei, Bildung zu fördern. Stockhoff betonte, dass Land und Städte in Dorsten an einem Strang ziehen.

Thursday, 1. January 2026, 15:35 • Verfasst in Dorsten, Verschiedenes

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