Böse Adventsüberraschung

Rauchwarnmelder entdeckt brennenden Adventskranz


Symbolbild

Oer-Erkenschwick. Ein Rauchwarnmelder entdeckte in der Nacht (23. Dezember) einen brennenden Adventskranz in einem Einfamilienhaus und weckte die Bewohner. Die stellten Rauchgeruch im Erdgeschoss fest, alarmierten die Feuerwehr und verließen das Gebäude.

Der Notruf ging gegen 5.20 Uhr bei der Leitstelle in Recklinghausen ein. Die Anrufer berichteten, dass mehrere Rauchwarnmelder in ihrem Eigenheim ausgelöst hätten. Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, stellten sie eine Verrauchung im Erdgeschoss fest. Auf einem Tisch fanden die Einsatzkräfte dann die völlig verkokelten Überreste eines Adventskranzes. Das Feuer blieb glücklicherweise auf den Kranz beschränkt und war selbstständig ausgegangen. Der Holztisch auf dem der Kranz stand wurde zwar in Mitleidenschaft gezogen, brannte jedoch nicht weiter.

Das Haus wurde gelüftet und anschließend konnten die Bewohner zurück in ihre vier Wände. Der Einsatz wurde nach einer halben Stunde beendet.

Mit Blick auf die kommenden Weihnachtsfeiertage gibt Timo Bartsch, stellvertretender Pressesprecher der Feuerwehr Oer-Erkenschwick, noch ein paar Tipps zur Vermeidung von Brandgefahren: „Kerzen sollten immer auf einer nicht brennbaren Unterlage stehen. Zudem sollte genügend Abstand zu brennbaren Materialien wie Vorhängen eingehalten werden. Des Weiteren sollten Adventskränze oder -gestecke niemals - auch nicht kurz - unbeaufsichtigt bleiben. Am besten steht zusätzlich ein Eimer mit Wasser oder ein Wasserfeuerlöscher bereit. Bei elektrischen Lichterketten ist auf das VDE-Siegel zu achten und die Steckdosen dürfen nicht überlastet werden. Wenn das Tannengrün trocken wird, sollten Adventskränze aber auch Weihnachtsbäume entsorgt werden. Und natürlich gilt: Rauchwarnmelder installieren und regelmäßig prüfen!“

Tuesday, 23. December 2025, 11:48 • Verfasst in Oer-Erkenschwick

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