Überraschende Wende nach Messerattacke

Schermbeck. Diese Nachricht der Staatsanwaltschaft Duisburg hat niemand erwartet, und sie hat überrascht: Der Inhalt der Mitteilung war kurz und knapp. Demnach hat es den Messerangriff auf eine Joggerin nie gegeben (wir haben über die vermeintliche Tat berichtet).

Zehn Tage nach der vermeintlichen Tat scheint festzustehen, dass die junge Frau, die angeblich auf einem Waldweg überfallen und mit einem Messer schwer verletzt wurde, sich die Verletzungen selbst zugefügt hat.

Die „brutale Tat“ hat nach Bekanntwerden für Entsetzen in der Bevölkerung ausgelöst. Die Polizei hatte wiederholt den Tatort nach Spuren abgesucht. Es gab sogar eine vage Beschreibung von dem Täter, den es aber tatsächlich nie gab.

Die Erkenntnis, dass eine 23-Jährige sich selbst schwer verletzt und einen Überfall erfindet, lässt ratlos zurück. Was hat die junge Frau zu diesem Handeln bewogen? Sie selbst hatte am Montagabend (10. Juni,) die Rettungskräfte verständigt, die das „Opfer“ mit schwersten Verletzungen in Krankenhaus brachten.

Donnerstag, 20. Juni 2024, 19:30 • Verfasst in Schermbeck

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