Städtischer Mitarbeiter stellt Kupferdiebe


Foto: Bludau

Dorsten. Durch den Hinweis eines beherzt handelnden Mitarbeiters der Stadt Dorsten hat die Polizei mutmaßliche Kupferdiebe auf frischer Tat ertappen können (über den Diebstahl haben wir heute berichtet). Nun gibt es weitere Einzelheiten.

Der Mitarbeiter der Stadt Dorsten konnte maßgeblich dazu beigetragen, dass die Polizei in der Nacht auf Mittwoch am Gymnasium Petrinum (Bild) zwei Personen festnehmen konnte. Einem 40-jährigen Dorstener und einer 19-Jährigen Dorstenerin wird vorgeworfen, Kupferplatten in hohem Wert gestohlen zu haben.

Bereits in der Nacht auf Dienstag soll es zu einem Diebstahl von Kupferplatten an dem städtischen Schulgebäude gekommen sein. Der Mitarbeiter ahnte, dass es die mutmaßlichen Täter in der Folgenacht erneut versuchen würden – und hatte recht.

Auf die Lauer gelegt

Der Mitarbeiter, der im Bereich des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt Dorsten tätig ist, legte sich auf die Lauer und informierte gegen 1.45 Uhr die Polizei, als der mutmaßliche Kupferdieb mit einer Leiter auf das Dach des Schulgebäudes geklettert war. Die junge Frau soll nach Angaben der Polizei offenbar „Schmiere“ gestanden haben.

In der offiziellen Pressemitteilung der Polizei heißt es: Der Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Zusammenhänge der Taten werden geprüft. Auf dem Dach konnte auch Werkzeug sichergestellt werden, das mutmaßlich für den Diebstahl genutzt wurde oder genutzt werden sollte.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich bereits heute Morgen beim äußerst aufmerksamen und beherzt handelnden Mitarbeiter bedankt: „Dass sich der Kollege nachts mutig auf die Lauer gelegt hat, ist zum einen nicht selbstverständlich und zeigt zum anderen seine besondere Verbundenheit mit der Stadt Dorsten.“ Tobias Stockhoff ergänzt: „Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Hinweise von städtischen Kolleginnen und Kollegen dazu geführt haben, dass Straftäterinnen und Straftäter ertappt und festgenommen werden konnten.“

Mittwoch, 12. Juni 2024, 12:45 • Verfasst in Dorsten

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