Vor Autobahnpolizei geflüchtet – In RE Unfall gebaut
Verdacht auf Alkohol und Drogen am Steuer. Zwei Verletzte
Recklinghausen. Ein 41-jähriger Autofahrer aus Recklinghausen soll laut Polizeiangaben vor einer Kontrolle der Autobahnpolizei geflüchtet sein. Am Sonntagnachmittag überfuhr er auf der Kreuzung Oerweg/Devensstraße/L511 zwei Verkehrsinseln und krachte dann in zwei Fahrzeuge, die an einer roten Ampel warteten.
Der 41-Jährige war auf der L511 in Richtung Devensstraße unterwegs. Auf Höhe der Kreuzung mit dem Oerweg wollte er nach rechts in Richtung Recklinghausen abbiegen. Auf der Rechtsabbiegerspur kam er allerdings nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr zwei Verkehrsinseln. Anschließend
kollidierte er mit den beiden Fahrzeugen, die auf dem Oerweg an einer roten Ampel warteten.
In einem der beiden stehenden Fahrzeuge wurden ein 28-Jähriger aus Bochum und sein dreijähriger Junge schwer verletzt. Sie mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Alle weiteren Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Das Fahrzeug des Recklinghäusers wurde sichergestellt, sein Mobiltelefon wurde beschlagnahmt. Der Mann ist laut Polizei nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Vor Ort ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Alkohol und Drogen bei dem Mann. Ihm wurden Blutproben auf der Polizeiwache entnommen.
Der gesamte Sachschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme vor Ort ergaben sich Hinweise, dass der 41-Jährige im Vorfeld bereits vor einer Kontrolle der Autobahnpolizei geflüchtet war. Auch hier wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
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