Fahrer im brennenden Bulli eingeklemmt

Dorsten. Einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass ein Verkehrsunfall am späten Montag Abend einigermaßen glimpflich ausging. Gegen 21.10 Uhr war ein VW Bulli auf der A 31 zwischen den Anschlussstellen Dorsten-Lembeck und Schermbeck mit hoher Geschwindigkeit auf einen vorrausfahrenden Lkw aufgefahren und dann in die Leitplanken geschleudert worden. Der Fahrer wurde im Wagen eingeklemmt. Dramatisch wurde es, als im Bereich des Motors ein Feuer ausbrach.

Zeitgleich befand sich ein Mannschaftstransportfahrzeug des Löschzuges Rhade der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten nach einem Übungseinsatz auf dem Heimweg. Die drei Mitglieder des Löschzuges Rhade stoppten sofort ihr Fahrzeug, setzten einen Notruf über die Kreisleitstelle Recklinghausen ab, eilten geistesgegenwertig mit einem Pulverlöscher zur Hilfe und konnten den Brand löschen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen sie die Erstversorgung des Unfallopfers.

Für die Befreiung des Verletzten brauchten die Einsatzkräfte ein wenig länger, da die Fahrerseite des stark beschädigten Bullis genau an der Mittelschutzplanke stand. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten, wie Schere und Spreizer konnte der Mann schließlich aus dem Wrack befreit werden. Parallel dazu wurde der Patient von einem Notarzt aus Borken und der Besatzung eines Rettungswagens aus Reken versorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die BAB 31 in beide Richtungen komplett gesperrt. Foto: Bludau

Dienstag, 28. April 2015, 17:29 • Verfasst in Dorsten

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