Krankenhaus fit für die Zukunft
Haltern. Der Klinikverbund KKRN investiert in den kommenden fünf Jahren mehr als 7,5 Millionen Euro in das St.-Sixtus-Hospital. Die Katholische Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH steckt das Gld in Medizintechnik, Gebäudesanierung, Energieversorung und verbessre Komfortleistungen. Vor allem aber in den Ausbau des medizinischen Leistungsspektrums und neue Organisationsbereiche.
Zu den wichtigsten Eckpunkte des Konzeptes gehört beispielseise die Einrichtung eines Schlaflabors. Es ist noch für dieses Jahr geplant und wird über vier Plätze verfügen. Eine geplante Telemetrie-Einheit verbindet die beständige Überwachung des Herzrhythmus‘ mit einer maximalen Mobilität. Ein Meilenstein in der Diagnostik am Halterner Krankenhaus wird die Magnetresonanztomographie (MTR) in Kooperation mit der radiologischen Praxis am St.-Sixtus-Hospital sein.
Mehr Komfort für die Patienten verspricht eine Privatstation (40 Betten), ein neuer Eingangsbereich mit einer Cafeteria und lichtdurchflutetem Ambietenem, einer großen Terrasse sowie eine interdisziplinäre zentrale Aufnahme, in der künftige alle Aufnahmeuntersuchungen durchgeführt werden.
In den kommenden fünf Jahren weden sowohl die Außenhaut (Fassaden, Dach, Fenster) des inzwischen 155 Jahre alten Hospitals saniert und die Innenausstattung (Telefonanlage, Brandschutzeinrichtungen, OP-Säulen und -Lampen) modernisiert. Eine besonders wirtschaftliche und umweltfreundliche Investition wird das eigene Blockheizkraftwerk sein. Rund 50 Prozent des Strombedarfs kann das Hospital dans selber erzeugen. Abwärme wird zur Klimatisierung und zur Warmwasserbereitung genutzt. Unterm Strich weden dabei auch noch rund 70.000 Euro Energiekosten gespart.
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