Wiederbelebung des Trabrennsports
Recklinghausen. 15.000 Fans und ein Umsatz von etwa 120.000 Euro an den Totalisatoren - ein Ergebnis zweier Renntage, das sich sehen lassen kann. „Der Andrang von Züchtern, Besitzern und Publikum ist ungebrochen“, freut sich Vorsitzender des Pferdesportparks Jürgen Nethöfel. Ein bisschen böse ist er auf den Wettergott. „Wir mussten dem Regen zwei Rennen opfern.“
Doch Nethöfel ist auch Pragmatiker. „Wir müssen jetzt harte Fakten auf den Tisch legen. Bislang sind noch nicht alle Rechnungen da. Wenn es soweit ist, ziehen wir Bilanz und erarbeiten eine klare Analyse.“ Nethöfel rechnet damit, dass mit einem kleinen Minus bilanziert werden muss. Fest steht wohl, dass es im nächsten Jahr wieder zwei Renntage geben wird. „Und da brauchen wir nicht mehr soviel in die Infrastruktur zu investieren.“ Insgesamt zeigt sich der Vorsitzende zufrieden, aber auch erschöpft. „Wir alle - auch die Ehrenamtlichen - sind bis an die Grenze der Belastbarkeit gegangen und darüber hinaus, doch es hat sich gelohnt.“
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