An der Gesamtschule lernt man besonders gut
Marl. Die Willy-Brandt-Gesamtschule wurde mit dem „Gütesiegel Individuelle Förderung“ ausgezeichnet. Der Staatssekretär des Schulministeriums, Günter Winands, übergab die Urkunden in einer Feierstunde in der Zeche Zollverein in Essen. Er betonte in der Eröffnungsrede, dass bisher lediglich 314 von insgesamt 6600 Schulen im Land diese Auszeichnung bekommen haben, jeder Preisträger also mit Recht stolz darauf sein kann.
Die Schulen müssen sich mit ihren Konzepten zur individuellen Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler bewerben. Eine Jury prüft und bewertet die Konzepte und vor allem ihre Umsetzung im Schulalltag. Dabei konnte die WBG Marl auf vielen Gebieten überzeugen: In Klassen mit musikalischem und naturwissenschaftlichem Schwerpunkt können Schüler ihre unterschiedlichen Interessen und ihre unterschiedliche Leistungsfähigkeit weiter entwickeln.
Im Stundenplan des 5. und 6. Schuljahres ist eine Stunde pro Woche verankert, in dem das soziale Lernen im Mittelpunkt steht. Hier lernen die Schüler miteinander zu leben und zu arbeiten, aber auch die so genannten „soft skills“, die im späteren Beruf von großer Wichtigkeit sind, wie zum Beispiel Methoden des selbstständigen Arbeitens, Präsentationstechniken und Auftreten. Dieses wird weiterhin an Projekttagen, aber vor allem im Unterricht selber umgesetzt.
Die WBG hat ein besonderes Sprachförderprogramm sowohl für leistungsstarke als auch für leistungsschwächere Schüler.
Ein von Schülern betriebenes Cafe sorgt für den Praxisbezug im Arbeitslehreunterricht.
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