Grundschüler lernen, wie Energie entsteht
Herten. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Grundschule am Wilhelmsplatz schauen gebannt auf das kleine Solar-Auto, das unter dem Licht einer Lampe – der nachgeahmten Sonne - schnell über den Tisch saust. Mit kleinen Beispielen wie diesen können die Kinder Energie hautnah erleben. Das ist der Sinn des Energieunterrichts, den die Hertener Stadtwerke derzeitig in den Hertener Grundschulen anbieten.
Im Auftrag der Stadtwerke zeigt Regina Stricker von der Deutschen Umwelt-Aktion in den kommenden Wochen den Viertklässlern ganz spielerisch, wie Stromerzeugung funktioniert. In zwei Stunden lernen sie, auf wie viele unterschiedliche Arten Strom erzeugt werden kann und wie er in die Haushalte gelangt. Anhand von kleinen Kraftwerksmodellen wird beispielsweise die umweltfreundliche Energieerzeugung anschaulich erarbeitet und vermittelt.
Damit das Wissen den Energieunterricht überdauert, gibt es von den Stadtwerken zudem noch nützliche Geschenke: Jedes Kind kann ein Energiesparposter mitnehmen und zu Hause aufhängen. Mit dem Spiel „Strom für unsere Stadt“ können die Schüler außerdem im Klassenverband noch einmal nachvollziehen, wie der Strom vom Erzeugungsort bis in die Häuser gelangt.
„Von den Lehrerinnen und Lehrern haben wir letztes Jahr viele positive Rückmeldungen zum Energieunterricht im letzten Jahr bekommen“, so Stadtwerke-Chef Gisbert Büttner. „Da war für uns schnell klar, dass wir den Unterricht auf jeden Fall fortsetzen. Die Kinder können sich beim Energieunterricht der Deutschen Umwelt-Aktion dem Thema Energie spielerisch nähern und werden somit auch für einen bewussten Umgang mit Energie sensibilisiert.“
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