Das war die Woche in Dorsten


Nach 43 Jahren im Dienst hat der Rat sich von der Leiterin des Sozialamtes, Rita Saalmann verabschiedet. Sie geht in die passive Phase der Altersteilzeit. Die Stelle ist bereits intern ausgeschrieben. Eine Besetzung soll im September oder Oktober erfolgen.

Gaststätten waren die Spezialität einer vierköpfigen Diebesbande, die gleich viermal im Februar und März 2008 „zuschlug“: Geldautomaten knacken, Sparkästen leerräumen, Bargeld und Spirituosen mitgehen lassen. Drei von ihnen hatte das Amtsgericht Dorsten schon verurteilt, der vierte wurde durch deren Zeugenaussagen überführt und gestand schließlich doch. Wegen mehrerer Vorstrafen erhielt er eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung.

Gewinner des Wettbewerbes „Sei ein Futurist“ der Drogeriekette dm ist unter anderem die Wulfener Gesamtschule. Ihr Schülerladen Case Créole wird von behinderten und nichtbehinderten Schülern gemeinsam betrieben. Den 1000-Euro-Gewinn wollen die Schüler in ihr Projekt investieren.

Mit Ende des Schuljahres geht der Leiter der Grünen Schule in Barkenberg, Bert Domnick, in den Ruhestand. Vorab erhielt er bereits ein musikalisches Ständchen, dargebracht von den 330 Kindern, die alle ein eigenes Instrument hatten.

Das St.-Elisabeth-Krankenhaus wird um eine Praxis für Strahlentherapie erweitert, in die im Dezember Dr. Gyorgy Lövey einzieht. Er betreibt gleiche Einrichtungen bereits am Bottroper Knappschaftskrankenhaus und am Ev. Krankenhaus Dinslaken. In Dorsten sollen jährlich 400 bis 600 Patienten behandelt werden.

Für den Ausbau des Ganztagsangebotes an Dorstens Schulen hat die Bezirksregierung in Münster 106.000 Euro bewilligt. 100.000 Euro gehen an das Gymnasium Petrinum, 6000 an die Gerhart-Hauptmann-Realschule.

Eckhard Uhlenberg, NRW-Umweltminister, machte Halt auf der Biologischen Station Lembeck. Die nahm die Gelegenheit war und beklagte, dass im Laufe der Zeit 30 Prozent der Fördermittel gestrichen wurden, davon zwei Drittel von der derzeitigen Landesregierung.

Das Vereinsdomizil des Lembecker Heimatvereins ist Opfer einer Brandstiftung geworden. Die Feuerwehr konnte nur die Außenhaut retten, das Inventar (historische Gegenstände und alte Möbel) verbrannte.

Opfer von Trickbetrügern wurde die Deutsche Bank an der Recklinghäuser Straße. Diese manipulierten den Geldautomaten, spähten Kontodaten und Geheimnummern aus und plünderten aus dem Ausland die Konten. Mehr als 20 Anzeigen sind bereits eingegangen, der Schaden liegt über 30.000 Euro. Die Bank erklärte, sie werde den betroffenen Kunden den Schaden ersetzen.

Die Zinsgeschäfte der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Windor sollen mit einem Vergleich vorzeitig beendet werden. In den beiden vergangenen Jahren soll die Stadt mit Derivat-Geschäften rund eine Million Euro verloren haben. Der Vertrag wäre noch bis 2013 gelaufen, das Risiko war der Stadt zu hoch. Windor hatte nur zwei Derivat-Geschäfte gemacht, beide führten zu Verlusten.

Der Planungsausschuss der Stadt hat auf einer Sondersitzung der Ansiedlung des Media Marktes hinter McDonald’s zugestimmt. Sollte sich die Verkehrssituation für Zu- und Abfahrt anders entwickeln als von den Fachleuten vorausgesagt, dann müsse man eben nacharbeiten, so die Politiker.

Saturday, 4. July 2009, 10:05 • Verfasst in Dorsten

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