Jungunternehmer lädt zum 1. Marler Komposttag

Marl (om). Was in Herten seit Jahren ein Riesenerfolg ist, kann doch auch in Marl nicht falsch sein, glaubt Marius Somplatzki. Der 21-jährige Unternehmer hat zu Jahresbeginn die Somplatzki GmbH Entsorgung & Recycling neben dem ZBH an der Sickingmühler Straße gegründet und startet am kommenden Samstag, 21. März, den 1. Marler Komposttag. Da wird jedem Bürger zertifizierter Qualitätskompost kostenlos zur Abholung bereitgestellt – soviel wie in einen üblichen Pkw-Kofferraum passt.

In Herten gibt es seit rund 100 Jahren bereits das Unternehmen des Vaters, dem auch die Fläche in Marl gehört. Hier hat Marius Somplatzki sich mit seiner neuen Firma eingemietet. „Ich bin in der Branche aufgewachsen, schon mit fünf, sechs Jahren habe ich auf dem Radlader gesessen“, erinnert er sich schmunzelnd. Nach einer Ausbildung zum Industriemechaniker und einem Jahr als Geselle arbeitete er ein Jahr im Familienbetrieb, wo er alle Stationen durchlaufen und weitere Zusatzqualifikationen erworben hat.

„Nach fünf Jahren habe ich hoffentlich ein erfolgreiches Unternehmen“, blickt der junge Mann voraus, der einen 12-Stunden-Tag und zwei Mitarbeiter hat. Seine Firma nimmt Bauschutt, Grünabfall und Altholz und mehr von Gewerbetreibenden, Handwerksbetrieben und Privathaushalten an und führt diese Stoffe der Wiederverwertung zu. Dazu gibt es einen Containerdienst – „falls der Kunde mal ein paar Wände rausreißen muss“ – sowie Schüttgut wie Kies, Mutterboden, Sand und Schotter.

Geplant ist außerdem ein Baumaschinen-Verleih, von der Rüttelplatte über Steinschneider, Schuttrutsche und Bauzäune bis zum Minibagger, erklärt Somplatzki. Jetzt aber will sich der Jungunternehmer erst einmal den Marlern bekannt machen – und lädt darum zum 1. Marler Komposttag auf dem Entsorgungspark Marl an der Sickingmühler Straße 126a ein. Kostenlos gibt es dann für jeden Marler Bürger soviel „schwarzes Gold“, wie in einen üblichen Kofferraum passt, dazu Informationen zur Verwendung des Komposts und seine Qualität bei einer Bratwurst und Getränken.

Nur geeignete Gefäße, wie Eimer, Tonnen oder Säcke, muss der Kunde selber mitbringen. „In Herten wird diese Aktion seit einigen Jahren sehr gut angenommen, und da es sowas in Marl noch nicht gibt, wollen wir es mal anbieten.“

Friday, 20. March 2009, 11:52 • Verfasst in Marl

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