Regionale Wirtschaft unterstützt Saria-Erweiterung

Vest. Eindeutig für die Erweiterungsabsichten der Saria-Unternehmensgruppe an der Rennbachstraße in Marl spricht sich die Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen und Marler Unternehmerin Dr. Gudrun Bülow aus. „270 neue Arbeitsplätze, von denen auch gering qualifizierte Menschen profitieren werden, wären für unsere beschäftigungsschwache Region ein Segen“, so Bülow. „Natürlich führt die Betriebserweiterung zu einer Flächenumnutzung, die sich nicht wegdiskutieren lässt, doch ohne Fläche keine Arbeit.“

Natürlich müsse man die Argumente der Erweiterungsgegner ernst nehmen und den aktiven Dialog mit den Menschen vor Ort suchen, erklärte Bülow weiter. Angesichts des drohenden Wegfalls von 3.500 Arbeitsplätzen durch die Schließung der Zeche Auguste Victoria Ende 2015, dem weiteren Verlust von etwa 1.000 Arbeitsplätzen in Emscher-Lippe durch die Schließung des Opel-Standorts Bochum und dem dadurch resultierenden Verlust weiterer Arbeitsplätze in nachgeschalteten Wirtschaftsbereichen in etwa gleicher Größenordnung müsse Politik und Verwaltung alles tun, um Investitionen in der Region möglich zu machen.

„Ein Ja zur Saria-Erweiterung wäre eine wichtige Entscheidung pro Arbeitsplätze, pro Wohlstand und letztendlich pro wirtschaftliche Entwicklung in unserer Stadt“, betonte die IHK-Vizepräsidentin.

Monday, 13. May 2013, 14:56 • Verfasst in Vest

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