Die Kaiserin-Schule in Dorsten

Foto: Ein eindrucksvolles Gebäude: Die Augustaschule 1923.

Dorsten. Nach ihr wurden Ufer und Promenaden benannt, Schiffe und Krankenhäuser, Zechen und Schulen – wie die in Hervest: Die Augustaschule trägt den Namen der letzten Deutschen Kaiserin. 1911, bei Baubeginn, wäre die Kaiserin 100 Jahre alt geworden (deshalb die Namensgebung). 2012 wird die Schule 100 Jahre alt und feiert das am 2. Juni mit einem großen Fest.

Als Evangelische Volksschule übergab sie Ortsschulinspektor Pfarrer Crüsemann ihrer Bestimmung. Auf jede Lehrkraft kamen in den ersten Jahren 88,5 Schüler. Zehn Jahre später waren acht Lehrer und eine technische Lehrerin für 419 Schüler zuständig.

Im März 1945 zerstörten Bomben den Garten und Teile des Mauerwerks. „Entnahme von Baustoffen und Trümmern verboten“ hieß es bis 1951 auf einem Schild an der Schule.

Im darauffolgenden Jahr ging es in der Augustaschule weiter, 1954 kam ein zweiter Flügel dazu, 1960 eine Turnhalle. 1968 wurde aus der Augustschule eine Gemeinschaftsgrundschule, 1991/92 wurde das Gebäude gründlich renoviert.

Zum großen Fest am 2. Juni sind die Ehemaligen eingeladen, die Kinder bereiten eine Projektwoche „Schule früher und heute“ vor.

Donnerstag, 8. März 2012, 11:25 • Verfasst in Dorsten

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