Erkältung oder Keuchhusten?
Herbstzeit ist Hustenzeit – doch ob es sich um einen einfachen Erkältungshusten oder um Keuchhusten handelt, ist nicht immer erkennbar. Je nach Alter und Stadium der Infektion ist die Diagnose aufwendig und schwierig. Erst im späteren Verlauf beginnen die heftigen Hustenattacken, die der Krankheit ihren Namen gaben. Je früher Betroffene einen Arzt aufsuchen, desto schneller kann die Behandlung beginnen.
Den wirkungsvollsten Schutz vor Keuchhusten bieten Impfungen. Die meisten Kinder sind vor der Krankheit geschützt; da aber der Impfschutz nur etwa fünf bis zehn Jahre hält, ist danach eine Auffrischung nötig. Personen ohne Auffrischung können selbst erkranken, oder Säuglinge ohne Impfschutz anstecken. Wie stark das Ansteckungsrisiko ungeimpfter Personen im Erwachsenenalter unterschätzt wird, zeigt die Statistik: Rund 110.000 Erwachsene erkranken hierzulande jedes Jahr an Keuchhusten.
Wie lange hält der Impfschutz gegen Keuchhusten vor? Wie stelle ich fest, ob ich einen ausreichenden Schutz habe? Welche Symptome deuten auf eine Keuchhusten-Infektion hin, diese und mehr Fragen zum Thema Keuchhusten beantworten Experten kostenfrei am Donnerstag, 9. September, von 10 bis 17 Uhr unter 0800/5332211.
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