Leopold-Gelände: An zwei Stellen Einzelhandel

Dorsten. Mit einem Kompromiss-Vorschlag geht es in die nächste Diskussionsrunde zum Thema Handel auf dem Leopold-Gelände in Hervest-Dorsten.

Die neue Idee: Entweder Discounter oder Frischemarkt (Edeka) könnten sich gegenüber der Straße Harsewinkel auf dem Zechenareal ansiedeln. Gleichzeitig könnten sich entweder Frischemarkt oder Discounter im östlichen Bereich des Zechengeländes ansiedeln. In beiden Fällen könnten Fachgeschäfte bzw. Fachmärkte das Angebot ergänzen.

Weil im östlichen Gelände-Teil somit noch Platz frei ist, könnte dieser von der Stadt erworben werden. Zum Beispiel für den Bau eines Jugendzentrums, ein Qualifizierungszentrum der Dorstener Arbeit, ein Sozial-Kaufhaus, einen Second-Hand-Laden der Malteser, eine kirchliche Kleiderkammer.

Die Hervester Werbegemeinschaft und die IHK sollen bereits Signale ausgesandt haben, diese Idee mit zu tragen, so die Verwaltung. Bislang hatten sie Sorge, ein neuer Einkaufsschwerpunkt weit entfernt vom Harsewinkel könnte die alten Strukturen auflösen. Auch Investor Jürgen Tempelmann zeigt sich mit dieser Lösung einverstanden. Jetzt soll der Einzelhandels-Gutachter Michael Karutz zu diesem Vorschlag gehört werden.

Die Diskussionszeit für eine optimale Lösung ist nicht unbegrenzt. Für die Fördermittel zur Erschließung des Zechengeländes laufen Fristen, warnt die Verwaltung.

Von einer eigenen Idee ist sie inzwischen abgekommen. Sie hatte erwogen, das ehemalige Steag-Gebäude als Jugendzentrum zu nutzen. Doch inzwischen hätten Untersuchungen durch einen Architekten ergeben, dass eine Sanierung zu kostspielig ist.

Tuesday, 20. July 2010, 11:09 • Verfasst in Dorsten

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