Bahn lässt ihr rot-weißes Band wieder flattern
AKTUALISIERT. Recklinghausen (mc). Lange Zeit war er aus den Medien nicht wegzudenken: Der Bahnübergang in Börste. Zu trauriger Berühmtheit gelangte jener Pannen-Übergang im Dezember als eine 85-jährige Autofahrerin von einer Regionalbahn erfasst und schwer verletzt wurde.
Inzwischen ist dieses Verfahren so gut wie abgeschlossen. Die Ermittlungsakte ist auf dem Weg zur Staatsanwaltschaft, die prüfen muss, ob und gegen wen Anklage erhoben werden soll. „Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Bahnübergang definitiv ungesichert,“ so Andreas Weber, Pressesprecher der Polizei.
Was den Übergang selbst anlangt, so feierte die Deutsche Bahn AG vor einigen Wochen nach zwei Jahren „Handarbeit“ den Neuanfang. „Alles läuft wieder“, hieß es aus Düsseldorf.
Kanpp zwei Wochen hat der Frieden gehalten: Jetzt ist wieder Handanlegen angesagt. Ein technischer Defekt muss mit Manpower ausgeglichen werden und Autofahrer müssen wieder auf das Flatterband achten.
Laut Aussage des Pressesprechers der Deutsche Bahn AG, Jürgen Kugelmann, handelt es sich nicht um einen technischen Defekt. „Aufgrund der kalten Witterung haben wir die Technik abgeschaltet, damit durch Eisbildung keine Schäden verursacht werden können. Sobald es die Wetterverhältnisse zulassen, wird die Elektrik wieder eingeschaltet.”
Foto: Cornelius
Keine Kommentare
Leave a comment
Sie müssen eingeloggt sein um einen Kommentar zu hinterlassen.
