Die Antoniusbrücke soll Ostern passierbar sein

Haltern (rk). Das Geländer fehlt noch, doch zu Ostern sollen die Fußgänger und Radfahrer die neue Antoniusbrücke zwischen Sythen und Westruper Heide wieder benutzen können. Die Autofahrer jedoch müssen sich noch einige Wochen länger gedulden: „Die voraussichtliche Verkehrsfreigabe ist Ende April“, so Lutz Warnke, Bauingenieur von Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Regionalniederlassung Ruhr in Bochum auf Anfrage des Sonntagsblattes.
Den Auftrag für die Brückensanierung hatte die Firma Heinrich Walterbau aus Borken bekommen. Am Donnerstag waren sechs Mitarbeiter damit beschäftigt, die Gussasphaltschutzschicht aufzutragen.
Begonnen wurde mit dem Brückenprojekt im Mai 2009, Ende 2009 sollte es fertig sein. Doch der harte und lange Winter hatte für Verzögerungen gesorgt, so dass die Baustelle lange Zeit ruhte. Ab dem 20. Januar ist für einige Tage noch mit einem beheizten Zelt gearbeitet worden. Da wurden die Schweißbahnen zur Abdichtung des Bauwerkes aufgetragen. Die Brücke ist 25,90 Meter lang und 13 Meter breit. Lutz Warnke weist auch auf eine zwei Meter breite Aussichtskanzel hin, die auf der Westseite, zum See hin, entsteht.
Als Vorabmaßnahme hatte Gelsenwasser eine neue Wehranlage gebaut. Durch diesen Neubau konnte das alte Bauwerk, eine Kombination aus Brücke und Wehranlage, abgerissen werden.
Nach Angaben des Bauingenieurs kostet die Brücke rund eine Millionen Euro, die Gesamtmaßnahme ist mit rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten trägt das Land Nordrhein-Westfalen. Die Straße ist in zwei Bauabschnitten ausgebaut worden. „Innerhalb der Wasserschutzzone wird die Straßenentwässerung gefasst, zu einer Pumpstation geleitet und aus der Wasserschutzzone zu einem Versickerungsbecken an der Kreuzung B 58 gepumpt“, erklärt Lutz Warnke die aufwändigen Details. Die Brücke hat - wie zuvor - eine lichte Höhe von 2,23 Meter.
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