Der Bürgermeister und die rasende Kloschüssel

Vest. Der „Pott“ kocht nicht nur, er rennt auch. Zum zweiten Mal werden Spaßbegeisterte das offizielle „Ruhr-Pott-Rennen“ erleben. Voraussetzung für das Mitmachen ist eine Toilettenschüssel, auf dem das Rennen gefahren wird.

Am ersten Rennen auf der Imenkampstraße in Marl-Drewer hatten 13 Teams teilgenommen, mehr als 500 Besucher sahen das Spektakel. Jetzt lädt die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) zum zweiten Rennen am 19. Juni ein.

Die vier Personen starken Teams müssen sich an eine Regel halten: Der Rennfahrer nimmt auf dem Toilettensitz Platz. Das Spaßrennen war von Evonik-Betriebsrat Christian Bahn zusammen mit Jugendlichen des Marler IGBCE-Jugendtreffs entwickelt worden.

Ihre Teilnahme haben bereits der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Groß und etliche Teams aus dem vergangenen Jahr zugesagt. Die Schirmherrschaft hat Marls Bürgermeister Werner Arndt übernommen.

Außerdem gibt es noch ein paar Extras: Neben dem schnellsten Pott gibt es auch noch Preise für die schönste Rennschüssel und für Kinderteams.

Das Rennen am 19. Juni beginnt um 11 Uhr mit der technischen Abnahme für alle Teilnehmer. Um 13 Uhr startet das Rennen, das von einem große Straßen- und Familienfest begleitet wird.

Anmeldeformulare und genaue technische Informationen gibt es auf der Internetseite des Organisationsteams: www.igbce-drewer2.de oder unter Telef. 02365/33825.

Thursday, 11. March 2010, 9:51 • Verfasst in Vest

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